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Hotel Ischia. Ischia Offerte. Lastminute Ischia. Ischia Hotels. KURZE GESCHICHTE ISCHIAS - 8.-2. JAHRHUNDERT V.CHR.
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Pithecusae: die Griechen zwischen dem 8. und 2. Jahrhundert v.Chr.

Die aus der Städten von Calcide und Eretria (auf der Insel Eubea gelegen) herkommenden, griechischen Kolonen lassen sich gegen 770 v.Chr. auf die Insel Ischia nieder, wo sie eine Stadt gründen und ihr den Namen Pithecusae geben. Die Etymologie des Ortsnamens wurde lange vom Wort Pithekos, Affe, stammen lassen und wäre zum unwahrscheinlichen Dasein dieses Tieres auf der Insel zu zuschreiben; diese Etymologie wäre auch von dem anderen Namen der Insel, Inarime, bestätigt, da arimi, nach der Meinung einiger Forscher, das Wort für Affen laut der Tyrrhener wäre. Das Etymon Pithos, Krug, ist sicherlich glaubhafter, da das Wort auf die innere kommerzielle Natur der Siedlung anspielen würde. Mit großer Intuition wählten also die Kolonen das beste Gebiet auf der Insel als ihre Niederlassung aus. Die auf dem Vorgebirge von Monte di Vico (Anhaltspunkt 3) gelegene Akropolis, die sich auf dem nordwestlichen Ende der Insel befindet, zusammen mir der nahgelegenen Zone, die die vorstädtischen Kernen am Rande des Hügels von Mezzavia, das Hafengebiet und die Nekropole im Tal von S. Montano einschließ, wurde in vulkanischen Ereignissen nicht mehr unmittelbar hineingezogen. Trotz die geschichtlichen Quellen drei oder vier vulkanische Ausbrüche zwischen 770 und 350 v.Chr. beweisen, haben die archäologischen Ausgrabungen, sowohl in der Nekropole als auch auf der Akropolis von Monte di Vico, eine kontinuerliche, ununterbochene Besiedlung gezeigt.

Es geht um ein besonders reiche Material, das die Kultur dieser ersten Kolonialzeit bestätigt: kleine, exotische Gegenstände, wie die in einigen Gräber entdeckten, skarabäusförmigen Siegel und die Skarabäengemmen sowie verschiedene Keramikarten, erinnern die blühenden Märkte mit dem nahen Osten und dem östlichen Mittelmeer. Fast ebenfalls reich ist das vom Griechenland, insbesondere aus Korinth und Euböa, importierte Material; unterschiedliche, ökonomische Klassen beweisen darüber hinaus die Beziehungen, die Pithecusae mit einigen italienischen Regionen hat, wie Apulien, dem Ionischen Kalabrien, Sardinien und insbesondere dem südlichen Etrurien, dem Latium und dem nahen Kampanien. Die Keramikindustrie auf Pithecusae ist aber nicht nur die einzige Tätigkeit: es gibt tatsächlich zahlreiche Zeichen der Metallindustrie, die, zusammen mit dem Handel, die Gründung der Insel verursacht sowie ihre Prosperität während der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts v.Chr. gesichert hat. Auf dem Hügel von Mezzavia, in der Ortschaft Mazzola (geographischer Anhaltspunkt 6) wurden in der Tatsache einige Überreste von den mit Trockenstein errichteten Strukturen, die als Werkstätten für die Bronze-,Eisen-, Silber- und Goldverarbeitung anerkannt worden sind.

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Das bekannteste uns bedeutungsvollste Fundstück ist aber sicherlich den aus Rhodos importierte "Becher des Nestor", der in einem Grab der Nekropole gefunden wurde. Er trägt eine in Euböralphabet und aus drei Versen bestehende Grabinschrift, die sich auf den berühmten Becher des Nestor bezieht, der in der Ilias beschrieben wurde. Es geht um das einzige Beispiel eines dichterischen Stücks, das gleichzeitig mit der Verfassung der Ilias selbst geschrieben wurde und bis zu uns angekommen ist. Hier in der Folge der leider teilweise Text: "Von Nestor… der gute Becher zum Trinken. Wer aber aus diesem Becher trinkt, wird sofort vom Verlangen nach Aphrodite mit der schönen Krone ergriffen".

Der fortschreitende Untergang der Wichtigkeit von Pithaecusae, der bereits am Anfang des 7. Jahrhundert v.Chr. beginnt, wurde von der Entwicklung der vorliegenden Cuma verursacht, davon die Insel seitdem abhängig war. Die Ausstattungen der Pithecusae-Nekropole sind nun viel ärmer als diejeinigen der vorherigen Zeit, auch wenn die Knappheit der Grabmaterialen nicht notwendigerweise ein Armutzeichen ist, sondern einen Beweis der Änderung im Rahmen der Grabsitten. Jetzt sind sie vom Dasein der attischen Keramik gekennzeichnet, die sich dank ihrer klaren, technischen und künstlerischen Wert vom Anfang des 6. Jahrhunderts über alle andere griechischen Keramiken durchsetzt. Unter den dieser Zeit zugehörenden Materialien sind die zahlreichen Fragmenten von architektonischen Tonerden erwähnenswert, und zwar der Bedeckung der Holzstrukturen in den Tempeln und anderen bedeutungsvollen Gebäuden.

Der Tyrann von Syrakus Hyeron, der sich mit der Cuma-Bevölkerung während des Kriegs gegen die Etrusken verbünden hatte, nahm Pithecusae in Besitz im 474 v.Chr., nach der Niederlage der Etrusken selbst, um die Bewegungen der geschlagenen Feinde besser zu überwachen und zuvorzukommen. Zwischen 450 und 420 v.Chr. wird Kampanien von den sabellischen Bevölkerungen besiedelt (das ist der römische Name für die italischen Völker oskischer Sprache), die aus dem abruzzischen und aus der Molise Apennin stammten. Gegen 420 v.C. fiel auch Cuma unter ihre Herrschaft und wurde folglich eine oskische Stadt. Nur Neapolis rettete sich von den Invasoren und nahm Pithecusae in Besitz, damit sie noch für drei Jahrhunderte eine Stadt der griechischen Zivilisation blieb. Aber auch wenn die Insel nun von Neapel abhängig ist, hält die Keramikindustrie immer noch eine wesentliche Wichtigkeit. Diese Zeit ist in der Tatsache von der schwarz angestrichenen Tafelkeramik, die dem sogenannten "Glocke A"-Typ zugehört, von der gemeinen Keramik und von den Handelsamphoren gekennzeichnet, die benutzt wurden, um den Wein zu importieren oder zu exportieren.

A cura della dr.ssa Nicoletta Manzi - Da:
G.BUCHNER C.GIALANELLA, Guida al museo di Ischia, Napoli 1995.
G.CASTAGNA, Scavi e Museo Santa Restituta in Lacco Ameno, 1988.
E.MANCINI, Flegree, isole dei verdi vulcani, Milano 1980.
P.MONTI, Ischia, archeologia e storia, Napoli 1980.
P.MONTI, Ischia altomedievale, Napoli 1991.



Schede - Il museo di Villa Arbusto


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