Forio ist die größte Gemeinde der Insel bezüglich der Ausdehnung (12,90 qkm) und besitzt eine Bevölkerung von fast 12.000 Einwohnern. Ihr Gebiet erstreckt sich auf der ganzen westlichen Seite der Insel und grenzt nördlich an die Gemeinde von Lacco Ameno und südlich-südlich westlich an die Gemeinde von Serrara Fontana. Ihre besonders unterschiedlichen Landschaften wechseln einige Viertel fast auf dem Gipfel des Epomeo Bergs, wie Panza und Cuotto, ab, die dank ihren Weinbergen und die darauffolgende Herstellung hochwertiger Weine berühmt sind und Ortschaften wie Citara, La Chiaia und San Francesco, wo viele, weiße Strände das kristallklare Meer umrahmen
Die Etymologie des Wortes Forio ist besonders unterschiedlich, in der Tatsache gibt es mehrere Ursprünge dieses Ortsnamens: einserseits könnte er aus einem Dialektausdrück stammen, der von einem Einwohner des Aragona Schlosses benutzt worden wäre. Da er von der Überfüllung des Schlosses selbst müde war, entschied er "forio" (A.d.Ü.: "nach draußen") zu gehen. Andererseits könnte er seinen Ursprung im Rahmen der klassischen Sprache finden, indem man "Forio" als "fruchtbar" oder "Blumenland" betrachtet.
Wie dem auch sei, stellt Forio einen der eindrucksvollsten Ortschaften der Insel sowohl für seine verschiedenartigen, mehrfarbigen Landschaftsschönheit als auch für die Vielfältigkeit seiner Architektur dar. Erwähnenswert ist tatsächlich die im 16. Jhdt. erbaute Kirche von Santa Maria del Soccorso, wo man eine Reihe von architektonischen Stilen bewundern kann, durch die der maurische Stil besonders hervorstecht. Die Kirche liegt auf dem gleichnamigen Vorgebirge steil auf dem Meer und bietet einen atemberaubenden Sonnenuntergang. Ebenfalls erwähnenswert sind die "Torrioni" (12), die meistens während des 16. Jhdt. errichtet und als Wach- und Verteidigungstürme gegen die Sarazenen benutzt wurden, durch die "Il Torrione" besonders hervorstecht: es geht um ein zylindrisches Gebäude des 15. Jhdt., das in dem Zentrum des Dorfes liegt und sich auf dem kleinen Hafen imposant erhebt.
Darüber hinaus wird der Gast hier auch von der Schönheit der wunderbaren Villen in der ganzen Gemeinde aber besonders in der Ortschaft Punta Caruso begeistert. Sehenswert ist sicherlich die in der Ortschaft Zaro, in der Nähe von Punta Caruso liegende "La Mortella", dank ihrer besonderen Architektur; diese wurde von dem englischen Komponist Sir William Walton geschaffen (der im Jahre 1983 ausstarb) und von seiner Frau in ein Museum dann verwandelt. Mehr als dreihundert seltene Pflanzen außerordentlicher Schönheit geben es um, indem sie ihm eine unvergeßliche Atmosphäre verleihen.
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